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	<description>Preise, Einspeisevergütung &#38; Erträge</description>
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		<title>Emissionsrechte werden immer günstiger &#8211; auch durch die Photovoltaik</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 11:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das politische Ziel war seinerzeit deutlich formuliert: Ressourcenverbrauch und Umweltschäden sollen in die Preise für Strom und andere Produkte einfließen. Die Umsetzung sollte mittels so genannter Emissionsrechte gelingen. Unternehmen wird dabei das Recht zum Ausstoß einer bestimmten Menge CO2 gewährt. Zu diesem Zweck erwerben sie ein entsprechendes Kontingent an CO2-Zertifikaten, die frei handelbar sind. Emittiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_725" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/04/pv-dach-de.jpg"><img class="size-medium wp-image-725 " style="margin: 5px;" title="Photovoltaik-Dach" src="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/04/pv-dach-de-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© manfredxy - Fotolia.com</p></div>
<p>Das politische Ziel war seinerzeit deutlich formuliert: Ressourcenverbrauch und Umweltschäden sollen in die Preise für Strom und andere Produkte einfließen. Die Umsetzung sollte mittels so genannter Emissionsrechte gelingen. Unternehmen wird dabei das Recht zum Ausstoß einer bestimmten Menge CO2 gewährt. Zu diesem Zweck erwerben sie ein entsprechendes Kontingent an CO2-Zertifikaten, die frei handelbar sind. Emittiert das Unternehmen mehr CO2, muss es weitere Zertifikate von den Unternehmen hinzukaufen, die aufgrund umweltfreundlicher Innovationen ihre Kontingente nicht ausschöpfen. Eine Idee aus der Zeit, als der viel gepriesene freie Markt noch die Lösung aller Probleme zu versprechen schien. Mittlerweile zeigt sich, dass die Idee, auch den Umweltschutz durch den Markt regeln zu lassen, auch ihre Schwächen hat. Der freie Markt kennt eben auch Wühltische, auf denen unter Wert verramscht wird, was anderweitig nicht mehr zu verwerten ist. Genau da sind die CO2-Zertifikate jetzt gelandet.<span id="more-723"></span></p>
<p><strong>Rückgang der CO2-Emissionen</strong></p>
<p>Gegenwärtig übersteigt das Angebot an CO2-Zertifikaten in Europa die Nachfrage beträchtlich, was zu einem drastischen Preisverfall der Papiere führt. Innerhalb eines Jahres sank der Preis um mehr als 50 Prozent und liegt aktuell bei sieben Euro pro Tonne CO2. Die Gründe dafür sind vielfältig. An erster Stelle ist die Rezession zu nennen, die zu einem Produktionsrückgang führt. Dass Deutschland davon bislang weitgehend verschont blieb, ändert an diesem Befund nichts. Es sind vornehmlich die von Unternehmen aus dem europäischen Ausland angebotenen Zertifikate, die auf die Preise drücken. Ein weiterer Grund besteht in der großzügigen Vergabe der CO2-Zertifikate an die Unternehmen. Ein wirklicher Mangel an CO2-Emissionsrechten entstand daher nie. Dazu trug auch bei, dass die Umsetzung klimaschonender Projekte in Schwellenländern mit weiteren Zertifikaten belohnt wird. Auch die <a title="Photovoltaik" href="http://www.solaranlage.org/photovoltaik">Photovoltaik</a> und andere regenerative Energien tragen ihren Teil zum Rückgang des CO2-Ausstoßes bei. Wird viel Solarstrom ins Netz eingespeist, verdrängt er die teuersten Kraftwerke, die dann heruntergefahren werden. Dabei handelt es sich meist um Steinkohle- oder Braunkohlekraftwerke, für die daher weniger Zertifikate benötigt werden. Bis 2020 wird der grüne Strom vermutlich zur Einsparung von 1,8 Milliarden Tonnen CO2 in Deutschland führen. Das entspricht rechnerisch der in einem Jahr ausgegebenen Menge an Zertifikaten, die damit als überschüssiges Angebot auf dem Markt lasten werden.</p>
<p><strong>Zertifikatshandel läuft ins Leere</strong></p>
<p>Aus ökologischer Sicht besteht die gute Nachricht darin, dass die zu Dumpingpreisen verramschten Emissionsrechte nicht zu einer Steigerung der Emissionen führen. Ganz im Gegenteil, der Preis der Zertifikate sinkt, weil weniger Nachfrage nach Emissionsrechten besteht. Der Rückgang der Emissionen ist allerdings nur teilweise auf umweltfreundliche Innovationen zurückzuführen, die Rezession wirkt sich deutlich stärker aus. Damit verfehlen die Zertifikate ihre beabsichtigte Wirkung, umweltschädliches Produzieren zu verteuern. Der Druck, auf umweltfreundliche Produktionsweisen umzustellen, wird von den Unternehmen genommen.</p>
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		<title>Photovoltaik Preisvergleich wird nach der Solarkürzung immer wichtiger</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 10:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesichts deutlicher Kürzungen der Solarförderung zum 01. April sinken die zu erwartenden Renditen von Photovoltaikanlagen beträchtlich. Insbesondere private Dachanlagen erfordern eine scharfe Kalkulation. Die Unternehmensberatung EXQUIRION hat die Rentabilität solche Anlagen nach den Solarkürzungen untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass noch immer eine Eigenkapitalrendite von 10 Prozent erreichbar ist, wenn die äußeren Bedingungen optimal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_720" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/04/pv-dach.jpg"><img class="size-medium wp-image-720 " style="margin: 5px;" title="solar" src="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/04/pv-dach-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© schaltwerk - Fotolia.com</p></div>
<p>Angesichts deutlicher Kürzungen der Solarförderung zum 01. April sinken die zu erwartenden Renditen von Photovoltaikanlagen beträchtlich. Insbesondere private Dachanlagen erfordern eine scharfe Kalkulation. Die Unternehmensberatung <a href="http://www.exquirion.de/" target="_blank">EXQUIRION</a> hat die Rentabilität solche Anlagen nach den Solarkürzungen untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass noch immer eine Eigenkapitalrendite von 10 Prozent erreichbar ist, wenn die äußeren Bedingungen optimal sind. Das bedeutet, das Gebäude muss dazu eine gute Lage aufweisen und es muss ein hoher Eigenverbrauch möglich sein. Für Anlagen mit einer Nennleistung von mehr als 10 Kilowatt ist diese Rendite nur bei einem Eigenverbrauch von mindestens 50 Prozent erzielbar – kaum eine Anlage dürfte diese Bedingung erfüllen. Wird ein realistischer Eigenverbrauch zugrunde gelegt, nähert sich die Rentabilität schnell der Nulllinie. Ob eine Anlage unter diesen Bedingungen noch rentabel ist, hängt entscheidend von den Anschaffungskosten ab. Ein <a title="Solaranlagen Angebote vergleichen" href="http://www.solaranlage.org/anfragen" target="_blank">genauer Preisvergleich</a> ist also zwingend erforderlich.<span id="more-715"></span></p>
<p><strong>Insbesondere Anlagen mit mehr als 10 Kilowatt müssen genau kalkuliert werden</strong></p>
<p>Das verwundert nicht, da für solche Anlagen die <a title="Photovoltaik Einspeisevergütung" href="http://www.solaranlage.org/photovoltaik/photovoltaik-einspeiseverguetung">Einspeisevergütung</a> auf 16,5 Cent pro Kilowattstunde sinkt und damit deutlich unter dem aktuellen Strompreis liegt. So haben beispielsweise einige Energieversorger angekündigt, ab Juni knapp 25 Cent pro Kilowattstunde zu verlangen. Die Einsparung für Selbstverbraucher ist also um knapp 8,5 Cent höher als die Vergütung für eingespeisten Strom. Wird die Hälfte des Stroms selbst verbraucht und die andere Hälfte eingespeist, werden pro Kilowattstunde 20,75 Cent erwirtschaftet. Unter der realistischeren Annahme eines Eigenverbrauchs von 20 Prozent sind es nur noch 18,2 Cent, also rund 12 Prozent weniger. Zwar lassen sich mit einer <a href="http://www.elektriker.org/photovoltaikanlage-20122211" target="_blank">Photovoltaikanlage Energiekosten senken</a>, allerdings war die bisherige Regelung zum Eigenverbrauch deutlich attraktiver.</p>
<p><strong>Worauf ist beim Preisvergleich zu achten?</strong></p>
<p>Auch bei Photovoltaikanlagen empfiehlt es sich nicht, ausschließlich auf den Preis zu achten. Insbesondere beim Wechselrichter sollte auf hohe Qualität Wert gelegt werden. Der Wechselrichter trägt nur relativ wenig zu den Gesamtkosten bei, beeinflusst den Wirkungsgrad einer Anlage aber entscheidend. Deswegen ist der Wirkungsgrad der Solarmodule allein kein geeignetes Kriterium, um Angebote miteinander zu vergleichen. Dieser Wirkungsgrad gibt lediglich an, wie viel Gleichstrom die Module pro Watt Sonneneinstrahlung produzieren. Vergütet und verbraucht wird aber der Wechselstrom, den der Wechselrichter daraus erzeugt. Ein zweites kompliziertes Thema ist die zugesicherte Lebensdauer der Module, die üblicherweise 20 oder 25 Jahre beträgt. Was genau bedeutet Lebensdauer? Gewisse Leistungseinbußen sind im Laufe dieser Zeit unvermeidlich. Entscheidend ist, welchen Prozentsatz der Nennleistung der Neuanlage der Hersteller nach 20 Jahren noch zusichert. Weniger als 80 Prozent sollten es nicht sein. Und selbstverständlich sollte auch geprüft werden, ob etwaige Ansprüche gegen den Hersteller später praktisch tatsächlich durchsetzbar sind.</p>
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		<title>Bundestag besiegelt Kürzung der Solarförderung</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 12:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aufregung war groß in den letzten Wochen, aber letztendlich haben Bundeswirtschaftsminister Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Röttgen (CDU) ihren gemeinsamen Entwurf der Neufassung des Gesetzes zu den Erneuerbaren Energien durchgebracht. Trotz harscher Kritik von Experten, Politikern, Umweltschützern, Gewerkschaften und Solarunternehmen billigte der Bundestag am 29. März 2012 mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition den Kahlschlag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_711" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/03/bundestag-solarkuerzung.jpg"><img class="size-medium wp-image-711 " style="margin: 5px;" title="Bundestag beschließt Kürzung der Solarförderung" src="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/03/bundestag-solarkuerzung-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Bernd Kröger - Fotolia.com</p></div>
<p>Die Aufregung war groß in den letzten Wochen, aber letztendlich haben Bundeswirtschaftsminister Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Röttgen (CDU) ihren gemeinsamen Entwurf der Neufassung des Gesetzes zu den Erneuerbaren Energien durchgebracht. Trotz harscher Kritik von Experten, Politikern, Umweltschützern, Gewerkschaften und Solarunternehmen billigte der Bundestag am 29. März 2012 mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition den <a title="Solarförderung" href="http://www.solaranlage.org/solaranlagen/solarfoerderung">Kahlschlag bei der Solarförderung</a>. Die umfangreiche Begründung soll wohl die verärgerten CDU-Ministerpräsidenten in den ostdeutschen Ländern, deren Wirtschaft die Einschnitte bei der Solarförderung besonders hart treffen, milde stimmen.<span id="more-708"></span><br />
<strong>Der Zielkorridor</strong></p>
<p>Die neue Vergütungsregelung für solar erzeugten und in das öffentliche Netz eingespeisten Strom definiert als Ziel einen „ökologisch und ökonomisch vernünftigen Ausbaupfad“, der nach Ansicht der Koalition bei einem Kapazitätszuwachs von 2.500 MW bis 3.500 MW pro Jahr liegt. Damit käme der Solarstrom auf einen Anteil an der deutschen Stromerzeugung von 8 % im Jahr 2020. Bei den zuletzt realisierten Solar-Zuwächsen von 7.500 MW wäre dieser Wert spätestens 2015 erreicht worden.</p>
<p><strong>Der „atmende Deckel“</strong></p>
<p>Die jährliche <a title="Photovoltaik Einspeisevergütung" href="http://www.solaranlage.org/photovoltaik/photovoltaik-einspeiseverguetung">Degression der Einspeisevergütung</a>, einst als gleitende Hilfe bei der Markteinführung des Solarstroms gedacht, wird durch die neue Regelung radikal erhöht. Sie steigt nunmehr monatlich um 1 % und kann sich bis auf 29 % pro Jahr erhöhen, wenn der Kapazitätszuwachs so hoch bleibt wie zuletzt. Als Ausgangspunkt für die jährliche Neubewertung dienen jetzt 15 % &#8211; der bisherige Spitzenwert.</p>
<p><strong>Die neuen Vergütungssätze</strong></p>
<p>Ab 1. April 2012 werden die Vergütungssätze für Solarstrom unter den durchschnittlichen Stromtarif gesenkt. Für kleine Dachanlagen bis 10 kW vermindert der Abnahmepreis von 24,43 Cent pro kWh auf 19,5 Cent pro kWh; größere Dachanlagen müssen mit dem neuen Wert von 16,5 Cent pro kWh sogar eine Einbuße von 5,48 Cent pro kWh hinnehmen. Bei Freiflächenanlagen sinkt der Preis von 17,95 Cent auf 13,5 Cent.</p>
<p><strong>Das neue Marktintegrationsmodell</strong></p>
<p>Nachdem alle Anreize gekappt sind, verkauft Minister Röttgen auch noch die Begrenzung der Förderung auf das Gesamtvolumen als gute Idee. Die Stromproduktion von kleinen Dachanlagen wird nur noch auf 80 % gefördert, die der größeren Dachanlagen mit 90 %. Der Selbstverbrauch, so die Begründung, sei ja nun attraktiver als die Einspeisung. Bei großen Anlagen über 1 MW bleibt die Förderung bei 100 %, ebenso bei Freiflächenanlagen bis 10 MW.  Alle Maßnahmen werden als Markthilfen deklariert, stellen aber in der Realität nichts anders als den Wurf ins kalte Wasser dar. Die reich subventionierte chinesische Konkurrenz wird man damit sicher nicht stoppen können.</p>
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		<title>Feuer und andere Risiken durch eine Solaranlagen Versicherung absichern</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 15:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Solaranlage birgt verschiedene finanzielle Risiken für den Besitzer. Zunächst kann die Anlage beschädigt oder zerstört werden, wodurch ein erheblicher Sachschaden entsteht. Hinzu kommt im Schadensfall ein Vermögensschaden, weil die Einnahmen aus der Einspeisevergütung entfallen. Des Weiteren kann die Solaranlage auf dem Dach auch unbeteiligten Dritten Schäden zufügen, wenn beispielsweise Teile vom Dach fallen. Alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/03/photovoltaik-feuer.jpg"><img class="alignleft  wp-image-703" title="Photovoltaik Hinweisschild" src="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/03/photovoltaik-feuer-230x300.jpg" alt="" width="166" height="216" /></a>Eine Solaranlage birgt verschiedene finanzielle Risiken für den Besitzer. Zunächst kann die Anlage beschädigt oder zerstört werden, wodurch ein erheblicher Sachschaden entsteht. Hinzu kommt im Schadensfall ein Vermögensschaden, weil die Einnahmen aus der Einspeisevergütung entfallen. Des Weiteren kann die Solaranlage auf dem Dach auch unbeteiligten Dritten Schäden zufügen, wenn beispielsweise Teile vom Dach fallen. Alle diese Risiken können z.B. durch <a href="https://www.vhv.de/vhv/privat/Unsere-Produkte-Photovoltaik.html" target="_blank">die Solaranlagen Versicherung der VHV</a> oder andere Spezialanbieter abgedeckt werden.<span id="more-699"></span></p>
<p><strong>Solaranlagen können zur Gefahrenquelle werden</strong></p>
<p>Im Brandfall wird die Solaranlage auf dem Dach zu einem ernsten Problem. Eine Photovoltaikanlage kann selbst einen Brand auslösen, beispielsweise durch die im Betrieb heißen Module oder durch Fehler in der elektrischen Verkabelung. Bislang sind jedoch nur wenige derartige Fälle dokumentiert. Aber auch wenn der Brand aus anderen Gründen ausbricht, stellt die Solaranlage die Feuerwehr vor erhebliche Probleme. Solange die Module Strom produzieren, steht die elektrische Installation unter einer hohen elektrischen Spannung. Das erschwert die Löscharbeiten, weil Lebensgefahr besteht, wenn der Löschstrahl in Kontakt mit der elektrischen Anlage kommt. Bis heute verfügen Solaranlagen im Regelfall weder über eine automatische Abschaltung im Brandfall noch über einen frei zugänglichen Schalter für eine Notfallabschaltung. An diesbezüglichen technischen Lösungen wird derzeit gearbeitet.</p>
<p><strong>Die Risiken können versichert werden</strong></p>
<p>Das Herzstück der Absicherung bildet die Allgefahrenversicherung. Sie deckt Schäden ab, die an der Anlage selbst entstehen. Zu beachten ist, dass viele Policen als Versicherungsbeginn das Datum der Inbetriebnahme festlegen. Schäden während der Lagerung oder der Montage sind damit nicht erfasst und müssen separat abgesichert werden. Darüber hinaus sichert die Solaranlagen Versicherung finanzielle Risiken ab, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Schaden an der Anlage stehen. Dazu zählen beispielsweise die Kosten der Demontage der defekten Anlage und schlimmstenfalls auch die Einsatzkosten der Feuerwehr. Abgesichert sind meist auch die Einnahmeausfälle durch den Wegfall der Stromproduktion, bei einigen Anbietern erfordert das jedoch den Abschluss einer zusätzlichen Betriebsausfallversicherung. Brandschäden am Gebäude können ebenfalls mitversichert werden. Allerdings sollte vorab geprüft werden, ob ein entsprechender Schutz über die Gebäudeversicherung bereits besteht und in wie weit dieser bestehende Schutz nach der <a title="Installation einer Solaranlage" href="http://www.solaranlage.org/photovoltaik/installation-einer-solaranlage" target="_blank">Installation der Solaranlage</a> angepasst werden muss. Versicherbar sind auch die Betriebsrisiken einer Solaranlage. Schäden können beispielsweise durch defekte Wechselrichter entstehen. Diese können die Installation des Stromversorgungsunternehmens beschädigen oder sogar zu einem Stromausfall führen. Hier springt eine Haftpflichtversicherung für Solaranlagen ein.</p>
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		<title>Regierungsfraktionen legen Kompromiss zur Kürzung der Solarförderung vor</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 19:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach erheblichem Widerspruch aus den Bundesländern und interner Kritik aus den eigenen Fraktionen, haben die Regierungsfraktionen nun einen geänderten Entwurf zur Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes vorgelegt. Dabei wird an der geplanten Höhe des zusätzlichen Kürzungsschritts festgehalten. In zahlreichen weiteren Details wird der am ursprünglichen Entwurf geäußerten Kritik jedoch Rechnung getragen. Übergangsfristen für laufende Projekte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_687" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/03/pv-deutschland.jpg"><img class=" wp-image-687  " style="margin: 5px;" title="Photovoltaik in Deutschland" src="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/03/pv-deutschland-300x300.jpg" alt="" width="180" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">© visdia - iStockphoto.com</p></div>
<p>Nach erheblichem Widerspruch aus den Bundesländern und interner Kritik aus den eigenen Fraktionen, haben die Regierungsfraktionen nun einen geänderten Entwurf zur Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes vorgelegt. Dabei wird an der geplanten Höhe des zusätzlichen Kürzungsschritts festgehalten. In zahlreichen weiteren Details wird der am ursprünglichen Entwurf geäußerten Kritik jedoch Rechnung getragen.<span id="more-686"></span></p>
<p><strong>Übergangsfristen für laufende Projekte</strong></p>
<p>Den meisten Widerspruch rief die geplante sehr kurzfristige Absenkung der Einspeisevergütung hervor, die auch bereits gestartete Projekte betroffen hätte. Aus diesem Grund sieht der geänderte Entwurf Übergangsfristen vor, innerhalb derer solche Projekte abgeschlossen werden müssen. Dachanlagen profitieren demnach noch bis zu einer Inbetriebnahme am 30. Juni von den bisherigen Fördersätzen, sofern der Antrag auf einen Netzanschluss bis zum 24. Februar gestellt wurde. Für größere Anlagen gilt eine Übergangsfrist bis zum 30. September, wenn das baurechtliche Verfahren bis zum 01. März eingeleitet wurde.</p>
<p><strong>Nur noch für Großanlagen wird der gesamte Strom vergütet</strong></p>
<p>Betreiber von Dachanlagen mit einer Leistung von bis zu zehn Kilowatt erhalten künftig nur noch 80 Prozent des Stroms vergütet. Der Rest muss selbst verbraucht oder ohne Förderung vermarktet werden. Für größere Anlagen mit bis zu einem Megawatt Leistung beträgt der vergütete Stromanteil 90 Prozent. Gänzlich ausgenommen von dieser Regelung sind Anlagen mit einer Leistung von mehr als einem Megawatt. Auch dies war eine zentrale Forderung der Kritiker, da in diesen Fällen ein Eigenverbrauch in nennenswerter Höhe kaum möglich ist.</p>
<p><strong>Ab Ende des Jahres wieder eine dynamische Degression</strong></p>
<p>Nach der einmaligen Kürzung zum 01. April wird die Einspeisevergütung zunächst monatlich um ein weiteres Prozent gekürzt. Ab November wird diese starre Degression wieder durch eine dynamische Absenkung der Einspeisevergütung ersetzt, die sich am Zubau orientiert. Bleibt der Zubau im geplanten Rahmen vom 2,5 bis 3,5 Gigawatt pro Jahr, ist die Kürzung auf jährlich 11,4 Prozent begrenzt. Sollten wie bisher 7,5 Gigawatt pro Jahr zugebaut werden, sind Absenkungen von bis zu 29 Prozent möglich. Theoretisch ist sogar ein Anstieg der Einspeisevergütung möglich, wenn die untere Grenze des Zielkorridors von 2,5 Gigawatt deutlich unterschritten wird. Endgültig vom Tisch ist der Vorschlag, künftige Absenkungen ins Ermessen der Regierung zu stellen und das Parlament nicht mehr zu beteiligen.</p>
<p><strong>Reaktion der Bundesländer bleibt abzuwarten</strong></p>
<p>Ob die ostdeutschen Bundesländer, in denen zahlreiche Photovoltaik Unternehmen ansässig sind, der Höhe der Kürzungen im Bundesrat zustimmen werden, bleibt abzuwarten. Auch Bayern hat noch eine bittere Pille zu schlucken, weil Anlagen auf Dächern von neu errichteten Nichtwohngebäuden künftig als Freiflächenanlagen gewertet werden. Solche eigens für Dachanlagen errichteten Scheunen sind dort sehr verbreitet.</p>
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		<title>Machnig fordert extra Förderung für deutsche Solarmodule</title>
		<link>http://www.solaranlage.org/photovoltaik/machnig-fordert-extra-foerderung-fur-deutsche-solarmodule?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=machnig-fordert-extra-foerderung-fur-deutsche-solarmodule</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 09:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

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		<description><![CDATA[Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig strebt eine Sonderförderung für Solarmodule deutscher Hersteller an. Ihnen soll eine höhere Einspeisevergütung als ausländischen Modulen zugestanden werden. Zu diesem Zweck plant Thüringen, einen Entschließungsantrag im Bundesrat einzubringen. Zumindest aus Sachsen und Sachsen-Anhalt scheint Unterstützung für diesen Vorschlag sicher zu sein. Vorbild dieser Idee könnte Italien sein, allerdings wird dort der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_684" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/03/iStock_000016920860XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-684 " style="margin: 5px;" title="Solaranlagen in Deutschland" src="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/03/iStock_000016920860XSmall-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">© Volker Müther - iStockphoto.com</p></div>
<p>Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig strebt eine Sonderförderung für Solarmodule deutscher Hersteller an. Ihnen soll eine höhere Einspeisevergütung als ausländischen Modulen zugestanden werden. Zu diesem Zweck plant Thüringen, einen Entschließungsantrag im Bundesrat einzubringen. Zumindest aus Sachsen und Sachsen-Anhalt scheint Unterstützung für diesen Vorschlag sicher zu sein. Vorbild dieser Idee könnte Italien sein, allerdings wird dort der Zuschlag für Solarmodule aller europäischen Hersteller gezahlt. Unklar ist noch, in wie weit Machnigs Vorschlag mit europäischem Recht vereinbar ist.<span id="more-679"></span></p>
<p><strong> Thüringen ist bedeutender Photovoltaik Standort</strong></p>
<p>Die Motive der thüringischen Landesregierung sind offensichtlich: Die <a title="Photovoltaik" href="http://www.solaranlage.org/photovoltaik">Photovoltaik</a> gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes. Mehr als eine Milliarde Euro wurden in den letzten Jahren in Thüringen in die Photovoltaik investiert, was sich das Land rund 160 Millionen Euro Förderung kosten ließ. Insgesamt sind acht international tätige Photovoltaik Unternehmen in Thüringen ansässig. Nicht ohne Grund zählt Machnig zu den schärfsten Kritikern der Kürzungsvorschläge, auf die sich das Bundeskabinett inzwischen geeinigt hat.</p>
<p><strong>Machtspiele</strong></p>
<p>Die Einflussmöglichkeiten des Landes über den Bundesrat sollten nicht unterschätzt werden. Im Bundesrat sieht sich die Regierung aller Voraussicht nach einer mehrheitlichen Ablehnung der geplanten Novelle des EEG gegenüber. Aus Sicht der Bundesregierung lautet die gute Nachricht, dass das Gesetz der Zustimmung des Bundesrates nicht bedarf. Es gibt aber auch eine schlechte Nachricht für die Regierung: Das Gesetz ist zwar nicht zustimmungspflichtig, aber beratungspflichtig im Bundesrat. Das bedeutet, dass der Bundesrat den Vermittlungsausschuss anrufen kann. Am Ende dieses langen Verfahrens kann der Bundestag den Einspruch des Bundesrats aber mit der Regierungsmehrheit zurückweisen. Und genau hier liegt das Problem: Das Gesetzgebungsverfahren wird dadurch so langwierig, dass vor seinem Abschluss noch ein Last-Minute-Run auf die <a title="Solarmodule" href="http://www.solaranlage.org/solaranlagen/solarmodule">Solarmodul Hersteller</a> stattfinden wird. Damit würden die Kürzungen ihr Ziel nicht nur verfehlen, sondern sogar kontraproduktiv wirken. Vielleicht sind rechtsstaatliche Prozeduren nicht für Gesetze ausgelegt, die nur als Überraschungsangriff ihre beabsichtigte Wirkung entfalten können? Jedenfalls kam es wirklich nicht überraschend, dass der Bundesrat – selbstverständlich trotz intensivster Bemühungen – zu seinem Bedauern im April partout keinen freien Termin finden konnte, sich mit der Photovoltaik Förderung überhaupt zu befassen. Das muss dann wohl bis Mai warten.</p>
<p><strong>Kompromissbereitschaft der Bundesregierung</strong></p>
<p>Kein Wunder also, dass die Bundesregierung jetzt andeutet, den Bedenken der Bundesländer stärker als bisher geplant Rechnung zu tragen. Der erste Regierungsentwurf soll gemäß noch inoffiziellen Informationen in einigen Punkten erheblich nachgebessert werden. Die wichtigste Neuerung besteht darin, dass <a title="Photovoltaikanlagen" href="http://www.solaranlage.org/photovoltaik/photovoltaikanlage">alle Photovoltaikanlagen</a>, für die am 01. März bereits eine Anschlusszusage vorlag, noch von den bisherigen Fördersätzen profitieren sollen. Auch die Begrenzung der Förderung des Stroms aus Großanlagen auf 90 Prozent der Jahresproduktion soll demnach vom Tisch sein.</p>
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		<title>Kürzung der Einspeisevergütung zum 9. März soll verhindert werden</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 14:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diskussion über die Zukunft der Solarförderung ist durch die Kürzungsvorschläge der Minister Rösler und Röttgen erneut angefacht worden. Dass eine weitere Kürzung der Einspeisevergütung erforderlich ist, scheint dabei weitgehend unumstritten zu sein. Umstritten ist lediglich, ob die bereits heute im Erneuerbare Energien Gesetz festgeschriebene Degression ausreicht oder ob ein zusätzlicher Kürzungsschritt erforderlich ist. Mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_652" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/03/solaranlagen-daecher.jpg"><img class="size-medium wp-image-652" title="Solarenergie auf den Dächern in Deutschland" src="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/03/solaranlagen-daecher-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© goldbany - Fotolia.com</p></div>
<p>Die Diskussion über die Zukunft der Solarförderung ist durch die Kürzungsvorschläge der Minister Rösler und Röttgen erneut angefacht worden. Dass eine weitere Kürzung der Einspeisevergütung erforderlich ist, scheint dabei weitgehend unumstritten zu sein. Umstritten ist lediglich, ob die bereits heute im Erneuerbare Energien Gesetz festgeschriebene Degression ausreicht oder ob ein zusätzlicher Kürzungsschritt erforderlich ist. Mehr als nur umstritten ist jedoch das <a title="Drastische Kürzung der Einspeisevergütung zum 9. März 2012" href="http://www.solaranlage.org/photovoltaik/drastische-kuerzung-der-einspeiseverguetung-zum-9-marz-2012">kurzfristige Vorziehen der erneuten Degression auf den 09. März</a>, wie es die Minister Rösler und Röttgen vorschlagen. Hier zeichnet sich allmählich ab, dass dies weder in den Oppositionsparteien noch in der Regierungskoalition mehrheitsfähig ist. Gleiches gilt für den Plan, künftig Kürzungen der Solarförderung durch ministeriellen Erlass zu ermöglichen und so den Bundestag und den Bundesrat zu umgehen. <span id="more-647"></span></p>
<p><strong>Auch Röttgen ohne Rückhalt in der eigenen Partei</strong></p>
<p>Zunächst musste der FDP-Vorsitzende Rösler die Erfahrung machen, dass seine eigene Partei seinem Kurs bei der <a title="Photovoltaik Förderung" href="http://www.solaranlage.org/photovoltaik/photovoltaik-foerderung">Photovoltaik Förderung</a> nicht folgt. Mehrere zuständige Landesminister der FDP kündigten an, die von Rösler angestrebte starre Deckelung der Förderung im Bundesrat zu blockieren. Nun muss Umweltminister Röttgen (CDU) in seiner Partei die gleiche Erfahrung machen. Die Bundesländer, in denen Photovoltaik Unternehmen ansässig sind, wollen sich ihre Mitsprachemöglichkeiten im Bundesrat nicht nehmen lassen. Auch aus der Bundestagsfraktion wurde Kritik an der beabsichtigten Umgehung des Parlaments geäußert. Deutlich heftigere Reaktionen rief allerdings die nun beabsichtigte Absenkung der Einspeisevergütung zum 09. März in der eigenen Fraktion hervor. War zuvor noch vorsichtig von „richtigen Ansätzen“ und „Schritten in die richtige Richtung“ die Rede, wird der Ton nun schärfer. Die Landesgruppe der Unionsabgeordneten aus Baden-Württemberg hat angekündigt, dem Gesetzentwurf die Zustimmung zu verweigern. Gefordert wird ein „ordentliches Gesetzgebungsverfahren“ anstelle eines Verfahrens, das „hopplahopp durchgezogen wird“. Das klingt sehr nach Opposition, aber es sind die Worte von Thomas Strobl, dem Landesvorsitzenden der CDU in Baden-Württemberg.</p>
<p><strong> Weitreichende Konsequenzen</strong></p>
<p>Das Problem liegt darin, dass eben dieses „Hopplahopp“ eine entscheidende Komponente in der Strategie Röttgens war. Die drastischen Einschnitte bei der Solarförderung, auf die sich Röttgen und Rösler geeinigt haben, können die gewünschte Wirkung nur entfalten, wenn sie kurzfristig in Kraft treten. Ist die Vorlauffrist zu lang, wird es zu genau den Vorzieheffekten kommen, die eigentlich vermieden werden sollten. Darum waren die Minister offenbar bereit, in Kauf zu nehmen, dass bereits begonnenen Projekten die Planungsgrundlage entzogen wird. In diesem Punkt verweigern nun auch die Abgeordneten der eigenen Partei dem Umweltminister die Gefolgschaft. Der Druck der Bauherren, Investoren und Handwerksbetriebe aus den eigenen Wahlkreisen, die mit erheblichen finanziellen Einbußen konfrontiert sind, ist wohl doch zu stark.</p>
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		<title>Solarlampen für Afrika</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 23:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Solarlampe]]></category>

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		<description><![CDATA[Afrika hat die besten Bedingungen für die Erzeugung von Solarstrom. Bis zum Dreifachen der Erträge, die hierzulande üblich sind, kann auf dem „schwarzen Kontinent“ aus Solaranlagen gewonnen werden. Schon werden Solarkraftwerke in der Sahara geplant, die Strom nach Europa liefern sollen – aber die Menschen in Afrika gehen wieder einmal leer aus. Sie gehören zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_645" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/02/Samuel-and-IndiGo-kit.jpg"><img class="size-medium wp-image-645" title="Samuel mit einem IndiGo kit" src="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/02/Samuel-and-IndiGo-kit-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">IndiGo Solarleuchte</p></div>
<p>Afrika hat die besten Bedingungen für die Erzeugung von Solarstrom. Bis zum Dreifachen der Erträge, die hierzulande üblich sind, kann auf dem „schwarzen Kontinent“ aus <a href="http://www.solaranlage.org/">Solaranlagen</a> gewonnen werden. Schon werden Solarkraftwerke in der Sahara geplant, die Strom nach Europa liefern sollen – aber die Menschen in Afrika gehen wieder einmal leer aus. Sie gehören zu den 1,3 Mrd. Menschen weltweit ohne festen Energieanschluss. Paradoxerweise zahlen die Ärmsten der Welt deshalb auch noch doppelt so viel für Energie wie die Menschen in den Industriestaaten. Was die Petroleumfunzeln in Afrika zudem noch an Umweltbelastung produzieren, macht die Situation nur noch grotesker.<span id="more-640"></span></p>
<p><strong>Solarer Ansatz beim Einzelnen</strong></p>
<p>Nicht die großen Mega-Projekte, sondern der Energiebedarf einer durchschnittlichen afrikanischen Familie steht deshalb im Focus der <a href="http://www.eight19.com/" target="_blank">britischen Firma Eight19</a>. Da der sich der Großteil der Energiebedürfnisse in Afrika auf die abendliche Beleuchtung richtet, hat das start-up-Unternehmen aus Cambridge drei Dinge zusammengetan: ein kleines, preiswertes Solarmodul mit 2,5 Watt Leistung und Akku, LED-Leuchten, die mit wenig Strom auskommen, und ein Finanzierungsmodell, dass sich auch ärmere Menschen leisten können – insbesondere, wenn sie damit ihre Energieausgaben erheblich senken. Mit 10 Dollar Einstiegsgebühr und einer wöchentlichen Ratenzahlung von einem Dollar ist das Solarpaket „IndiGo“ in 18 Monaten abbezahlt. Den größten Teil dieser Summe finanzieren die Nutzer aus dem eingesparten Petroleum und haben dazu noch umweltfreundliches Licht. Danach können sie ihn ähnlicher Weise ihre Anlage aufrüsten.</p>
<p><strong>Wie funktioniert „IndiGo“?</strong></p>
<p>Die Frage meint nicht die technische Funktion der Soalranlage &#8220;IndiGo&#8221;, die natürlich nur der üblichen Bauweise folgt, sondern den Vertrieb. Millionen Kunden auf der ganzen Welt zu erreichen ist für traditionelle Firmen ein Problem. Die neue Generation der IT-Unternehmen reagiert auf die Herausforderung ganz anders. Da Handys in Afrika so verbreitet sind, dass die Mobilfunktarife schon die Leitfunktion des Brotpreises übernommen haben, wird das ganze Handling in den Bereich der mobilen Kommunikation verlegt. Zwar müssen in Regionen mit schlechter Netzabdeckung die Mobilfunkkunden zuweilen auf Bäume steigen oder Felsen erklimmen, um ins Netz zu gelangen, aber dem massenhaften Handy-Gebrauch tut dies keinen Abbruch. Mit einem Kontrollcode, der beim Kauf der Solaranlage mit erworben wird, kann die Anlage per SMS verifiziert werden. Die Überweisung der Ratenzahlungen erfolgt auf die gleiche Weise. Der ganze Prozess wird von einer kleinen Kontrollbox, die in die Anlage eingebaut ist, überwacht.</p>
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		<title>Drastische Kürzung der Einspeisevergütung zum 9. März 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 11:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile sind Details der Kürzungen der Einspeisevergütung bekannt geworden, auf die sich das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesumweltministerium nach längerem Streit geeinigt haben. Plötzlich scheint größte Eile geboten zu sein, denn der Termin für die Kürzungen wird nicht wie ursprünglich geplant auf den 01. April vorgezogen, sondern auf den 09. März. Die Kürzungen fallen stärker als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_625" class="wp-caption alignleft" style="width: 452px"><a href="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2011/10/neue-einspeiseverguetung.jpg"><img class=" wp-image-625      " style="margin: 5px;" title="Photovoltaik Einspeisevergütung ab 9. März 2012" src="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2011/10/neue-einspeiseverguetung-1024x731.jpg" alt="" width="442" height="316" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: BMU</p></div>
<p>Mittlerweile sind Details der Kürzungen der Einspeisevergütung bekannt geworden, auf die sich das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesumweltministerium nach längerem Streit geeinigt haben. Plötzlich scheint größte Eile geboten zu sein, denn der Termin für die Kürzungen wird nicht wie ursprünglich geplant auf den 01. April vorgezogen, sondern auf den 09. März. Die Kürzungen fallen stärker als bislang geplant aus, betroffen sind insbesondere Großanlagen. Damit wird auf den starken Zubau der Photovoltaik in den letzten Jahren reagiert. Der angestrebte Zielkorridor von 2,5 Gigawatt bis 3,5 Gigawatt Zubau pro Jahr wurde in den Jahren 2010 und 2011 weit verfehlt, der Zubau belief sich jeweils auf 7,5 Gigawatt. Die im Erneuerbare Energien Gesetz für solche Fälle vorgesehene verstärkte Degression reichte offenbar nicht, um das Tempo des Zubaus zu drosseln. <span id="more-629"></span><strong></strong></p>
<p><strong>Weitere Neuerungen</strong></p>
<p>Neben der <a title="Photovoltaik Einspeisevergütung" href="http://www.solaranlage.org/photovoltaik/photovoltaik-einspeiseverguetung">reduzierten Einspeisevergütung</a> sieht die erzielte Einigung noch weitere Maßnahmen vor. So sollen für kleine Dachanlagen nur noch 85 Prozent des jährlich erzeugten Stroms vergütet werden, für größere Anlagen 90 Prozent. Für Betreiber von Dachanlagen läuft das de facto auf eine Kürzung der Förderung des Eigenverbrauchs hinaus. Das scheint verschmerzbar, da der Eigenverbrauch angesichts steigender Strompreise ohnehin zunehmend rentabler wird. Betreiber von Großanlagen müssen sich eher Gedanken machen, wie die nicht geförderten zehn Prozent wirtschaftlich genutzt werden können. Oft wird es wohl auf eine Einspeisung zu frei ausgehandelten Preisen hinauslaufen. Die Verhandlungsposition der Anlagenbetreiber ist dabei nicht allzu stark, was sich auf die Preise auswirken dürfte. Zusätzlich wurde beschlossen, dass ab dem 01. Mai eine monatliche Absenkung der Einspeisevergütung um 0,15 Cent pro Kilowattstunde erfolgt. Der Bundesumweltminister soll zugleich die Möglichkeit erhalten, eine höhere monatliche Degression per Verordnung festzusetzen, falls der Zielkorridor für den Zubau weiterhin verfehlt wird. Auch der Zielkorridor selbst soll ab dem Jahr 2014 jährlich um 400 Megawatt nach unten verschoben werden. Ab 2017 wird ein jährlicher Zubau zwischen 0,9 Gigawatt und 1,9 Gigawatt angestrebt.</p>
<p><strong>Das 50,2 Hz Problem</strong></p>
<p>Die Frequenz des Stromnetzes steigt mit steigender Leistung leicht an. Um dem entgegen zu steuern, werden Solaranlagen ab einer Netzfrequenz von 50,2 Hz automatisch vom Netz getrennt. Diese Regelung stammt aus der Frühzeit der Photovoltaik, als der Solarstrom nicht nennenswert zur Gesamtleistung beitrug. Heute tragen deutsche Photovoltaik Anlagen an sonnigen Tagen 15 Gigawatt zur Stromproduktion bei. Zu viel, um sie alle gleichzeitig abzuschalten. Aus diesem Grund ist eine intelligentere Leistungsregelung erforderlich, die sensibler auf Schwankungen der Netzfrequenz reagiert. Das allerdings können längst nicht alle Wechselrichter, weswegen umfangreiche Nachrüstungen notwendig sein werden. Deren Kosten sollen über die EEG Umlage und die Netzentgelte aufgebracht werden.</p>
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		<title>Positive Entwicklung der Solarthermie: 11 Prozent mehr Anlagen in 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 15:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zuge der Energiewende und der Abschaltung der Kernkraftwerke ist die Zukunft der Stromversorgung in den Mittelpunkt der energiepolitischen Diskussion gerückt. Bisweilen wurden die Begriffe Solarenergie und Photovoltaik in Diskussionen der letzten Zeit sogar synonym genutzt, obwohl auch die Solarthermie einen erheblichen Beitrag zur Energieversorgung leistet. Anders als die Photovoltaik setzt die Solarthermie nicht auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_618" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/02/solarthermieanlage-2011.jpg"><img class="size-medium wp-image-618" title="Sonnenkollektor" src="http://www.solaranlage.org/wp-content/uploads/2012/02/solarthermieanlage-2011-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">© Manuela Fiebig - Fotolia.com</p></div>
<p>Im Zuge der Energiewende und der Abschaltung der Kernkraftwerke ist die Zukunft der Stromversorgung in den Mittelpunkt der energiepolitischen Diskussion gerückt. Bisweilen wurden die Begriffe Solarenergie und Photovoltaik in Diskussionen der letzten Zeit sogar synonym genutzt, obwohl auch die Solarthermie einen erheblichen Beitrag zur Energieversorgung leistet. Anders als die Photovoltaik setzt die Solarthermie nicht auf eine Umwandlung von Sonnenenergie in Strom, sondern in Wärme. Diese Technologie besticht durch ihre Einfachheit. Die Umwandlung von Sonnenlicht in Wärme ist ein natürlich ablaufender Prozess. Einfachste Solarthermieanlagen bestehen daher lediglich aus einer Anordnung langer Rohre, die in der Sonne liegen und von Wasser durchströmt werden.<span id="more-617"></span></p>
<p><strong>Solarthermie boomt in Deutschland</strong></p>
<p>Im Jahr 2011 stieg die Zahl der verkauften<a title="Solarthermie Heizung" href="http://www.solaranlage.org/solarthermie/heizung"> Solarthermie Heizungen</a>in Deutschland um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr an, insgesamt wurden knapp 150.000 solcher Heizungen installiert. Damit stieg die Gesamtzahl der Anlagen auf rund 1,6 Millionen. Kernelement solcher Heizungen ist der auf dem Hausdach installierte Sonnenkollektor, in dem Wasser durch die Sonneneinstrahlung erhitzt wird. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine einfache Anwendung des in anderem Zusammenhang weniger erwünschten Treibhauseffekts. Die Sonnenstrahlung dringt durch Glas ein und wird in Wärme umgewandelt. Für diese Wärme bildet das Glas – im Gegensatz zur einfallenden Sonnenstrahlung – eine wirksame Barriere, wodurch sich das Wasser im Innenraum des Kollektors aufheizt. Das erwärmte Wasser wird zum Heizen und zur Warmwasserversorgung genutzt. Da dem Wasser Frostschutzmittel zugesetzt werden müssen, ist es nicht selbst als Trinkwasser geeignet. Stattdessen wird die Wärme über einen Wärmetauscher an das Trinkwasser abgegeben. Gänzlich unabhängig von einer externen Heizung wird das Gebäude dadurch allerdings nicht. Zwar lässt sich Wärme deutlich leichter speichern als Strom, aber für längere Phasen ohne Sonnenschein muss dennoch auf eine herkömmliche Heizung zurückgegriffen werden.</p>
<p><strong>Gründe für die anziehende Nachfrage</strong></p>
<p>Zunächst sind auch hier die steigenden Energiepreise zu nennen. Je stärker die Heizkosten steigen, desto rentabler wird eine <a title="Solarthermie" href="http://www.solaranlage.org/solarthermie">Solarthermieanlage</a>. Ein weiterer Grund war sicherlich die Lage an den Finanzmärkten. Sichere Geldanlagen boten 2011 nur eine sehr geringe Rendite, die Solarthermie dürfte daher von der allgemeinen Flucht in Sachwerte profitiert haben. Dies umso mehr, da die Installation von Solarthermieanlagen über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert wird. Nicht zuletzt war 2011 auch eine verstärkte Neubautätigkeit zu beobachten, was ebenfalls zur gesteigerten Nachfrage beigetragen haben dürfte.</p>
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